Der alte Vierseithof in Schäpe wurde 1996 von Josef Jakobs in einem ziemlich verfallenen Zustand entdeckt und gekauft. In den folgenden Jahren entstand daraus der Josef Jakobs Spargelhof, der durch seine Natürlichkeit und sein gemütliches, ländliches Ambiente bezaubert. 

Umgeben von Wäldern und Wiesen bietet der romantische Innenhof ein südliches Flair und lässt einen für ein paar Stunden den stressigen Alltag vergessen.

Genießen Sie in der Sonne oder auch im Schatten der Hofkastanie - wie auch in der rustikalen Bauernscheune unser wohlschmeckendes Speisenangebot - angefangen im April mit leckeren Spargelgerichten, über Pfifferlings- und Heidelbeer-Spezialitäten im Sommer, Kürbis und Wild im Herbst bis hin zur Martins- und Weihnachtsgans.

Im urigen Hofladen kann man diverse leckere Bestandteile der Speisekarte im frisch geernteten Zustand erwerben, um sich später in heimischen Gefilden selbst daran zu versuchen.

  



Historie

Am 28. August 1996 war es endlich soweit. Mehrere Jahre intensiver Suche gingen zu Ende und Josef Jakobs, geboren und aufgewachsen am linken Niederrhein, kaufte sich einen kleinen Bauernhof, um das gleiche zu tun, was sein Vater und Großvater getan hatten:

Er wollte Spargelbauer werden.

Nachdem seine Eltern schon frühzeitig verstorben waren und der Bruder Dieter die Erbfolge angetreten hatte, machte sich Josef Jakobs auf die Suche nach einer Möglichkeit, sich eine eigene Existenz aufbauen zu können. Da der Spargelanbau eine sehr kapitalintensive Sache ist, Kapital meistens jedoch einen Engpassfaktor darstellt, musste bei der Existenzgründung schon ganz genau hingeschaut werden. Da die Strukturen im Westen der Republik schon festgefahren, die Märkte besetzt und Land- und Gebäudepreise sehr hoch angesetzt sind, blieb eigentlich nur der Gang in die neuen Bundesländer. Jedoch auch die neuen Bundesländer sind ein weites Land....

Spargel stellt viele Anforderungen, vor allem an den Boden. Es sollte ein leichter Boden sein, möglichst steinfrei, Grundwasser muss erreichbar sein, im obersten Meter der Erdoberfläche darf jedoch keine stauende Nässe auftreten. Wegen der Leichte des Bodens war der Schwerpunkt der Suche auf Brandenburg und Sachsen-Anhalt eingegrenzt worden. Es wurden Zeitungen gekauft, Inserate geschaltet, Kontakte zur Treuhand hergestellt, überall nachgefragt, überall Bodenproben gezogen - zu lehmig, zu steinig, die Region zu kalt, das Oberflächenwasser steht zu hoch, das angebotene Objekt, sei es zur Pacht oder zum Kauf, zu teuer oder zu klein, um eine existentielle Grundlage sichern zu können.

Erst ein kleiner romantischer Bauernhof in Schäpe - etwas verfallen aber nett - mit eigenem pachtfreiem Land, das steinfrei und ohne Staunässe war, war interessant. Dieser Hof, eingebunden in einen kleinen idyllischen Ort mit herrlicher Landschaft, marktnah nur zwei Minuten von der Autobahnausfahrt Beelitz an der A9 gelegen, schien optimal. Der Preis war fair und so wurde man schnell handelseinig. Heute wird in Schäpe auf 150ha bester Beelitzer Spargel angebaut, in der Zwischenzeit ist auch der alte Vierseithof liebevoll restauriert worden.

Als Josef Jakobs 1996 hier heimisch wurde, war er der 117., heute sind es bereits 145 Einwohner, die sich hier wohlfühlen.

Während der Spargelzeit liegt der absolute Schwerpunkt auf der Direktvermarktung des erntefrischen Spargels. Am liebsten wird hierbei direkt ab Hof verkauft, obwohl auch mehrere Straßenstände den Absatz sichern helfen. Der Ab-Hof-Verkauf bietet viele Vorteile für den Kunden. In dem schmucken Verkaufsladen hat er die nötige Ruhe, sich aus einem reichhaltigen Sortiment von 10 Spargelsortierungen seine Favoriten auszusuchen. Der Kunde liebt über alles ausgesuchte Spargelspitzchen, die eine besondere Delikatesse darstellen, der nächste bevorzugt den dicken weißen Spargel Handelsklasse 1a.

Aber auch der Spargel mit violetten Köpfchen oder der Bruchspargel für die Suppe sind sehr begehrt. Wichtig ist, dass der Spargel frisch ist. Neben Spargel werden noch Kartoffeln und Rhabarber angeboten.

Im Verkaufsladen wird ein reiches Zusatzangebot zum Spargel ausgestellt. Hier gibt es eine Fülle von Weinen, die besonders gut zum Spargel passen, aber auch Produkte aus der Region werden präsentiert.So gibt es Marmeladen, Frucht- und Diätsäfte, Landeier, Honig und frische Kräuter.

Außerdem werden Leber- und Jagdwurst im Glas von Kaninchen-Schmidt aus Beelitz angeboten.

Transparenz und Kundenzufriedenheit sind wichtig.

Dafür wird viel auf dem Spargelhof von Josef Jakobs getan. So kann der Kunde die Sortierung des Spargels, der übrigens nach Richtlinien des kontrolliert-integrierten Anbaus gezogen wird, einsehen und sich so von der Qualität und der Frische des Spargels selbst überzeugen.

Im romantischen Innenhof kann sich der Gast in grüner Atmosphäre ein wenig Zeit und Ruhe gönnen. Für das leibliche Wohl wird hierbei auch gesorgt. Neben einer breiten Auswahl an Getränken, kann man eine herzhafte Spargelsuppe oder ein schmackhaftes Spargelgericht genießen. Der Favorit ist frischer Spargel mit Sauce Hollandaise, Salzkartoffeln, mit Schnitzel vom Landschwein - eine leichte und sehr schmackhafte Speise.

Josef Jakobs und  sein Team freut sich auf  Ihren Besuch